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SEHENSWÜRDIGKEITEN IN HOFSTETTEN

 

Kapelle St. Martin

Die Pfarrkirche mit dem charakteristischen, 1609 erbauten Turm wurde letztmals 1998 gründlich erneuert. Den schlichten Innenraum zieren 52 moderne Bildtafeln, die zur Meditation und zur Auseinandersetzung mit der biblischen Geschichte einladen. In den Fensternischen werfen dreidimensionale Farb-Licht-Körper in den Farben der Liturgie Farbeffekte auf die Wände. Im hinteren Teil der Kirche erinnern Statuen an die frühere Ausstattung.

Johanneskapelle

Historische Kapelle mit qualitätsvollen gotischen Wandmalereien aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Sie wurden 1949 neu entdeckt und 1980 bis 1983 gründlich restauriert. Die Anfänge der Kapelle reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück. Broschüren zur Geschichte liegen in der Kapelle auf.

Chälegrabeschlucht

Schlucht am Fusse des Blauen, romantischer Aufstieg über Brücken und Stege zur Hofstetter Bergmatte. Die Pflege und der Unterhalt der Chälegrabeschlucht werden durch das «Patronat Chälegrabe» wahrgenommen. Einweihung einer Eisenplastik (Wandergruppe von A. Brodmann) im Oktober 1998. Sanierung der Brücke im Herbst 2000 wegen des Sturms «Lothar».

65 Hofstetten Chaelegrabe

Ruine Sternenberg
Mittelalterliche Ruine. Kleine Feudalburg der Herren von Hofstetten, erbaut um 1200, etwa um 1444 vermutlich durch einen Brand zerstört. Guter Zugang vom Känzeli her an der Kantonsstrasse zwischen Hofstetten und Flüh.

Karrweg
Die ehemalige Verbindungsstrasse zwischen Hofstetten und Flüh, heute ein öffentlicher Wanderweg, reicht wahrscheinlich in die Römerzeit zurück und wurde bis ins 18. Jahrhundert benutzt. Bei Hofstetten sind die alten Karrgeleise sichtbar.

Kulturwerkstatt Hofstetten-Flüh Flühstrasse 30, Hofstetten
Der Ausstellungsraum Kulturwerkstatt gibt in halbjährlichen Wechselausstellungen Einblicke in das Leben in Haus, Hof und Gewerbe früherer Zeit. Die einzelnen Objekte stammen aus der gemeindeeigenen Sammlung und werden vom Verein Kultur und Geschichte sorgfältig restauriert.
Kontakt: Dr. Hans Bühler, Tel. 061 731 25 61.
Einzelheiten zu den Ausstellungen unter www.kulturwerkstatt-hofstetten-flueh.ch

 

SEHENSWÜRDIGKEITEN IN FLÜH

 

Kapelle St. Martin

Alter, unter Denkmalschutz stehender Brunnen am Steinrain. Ca. 1800 erstellt. Hinter dem Brunnen befindet sich eine steinerne Bildnische. Im Schutze eines Eisengitters ist eine Holzstatue der heiligen Magdalena mit aufgelöstem Haar und beschwörender Gebärde aufgestellt.

Mühle Flüh

65 Hofstetten Haus

Die Flühmühle wurde 1461 erstmals urkundlich erwähnt. In der Siebenschmerzen- Kapelle in Mariastein zeigt das sogenannte Mirakelbild von 1543 eine Vorläuferbaute der Mühle. Die Flühmühle, in der heutigen Form 1640 gebaut und 1708 erweitert, ist die ältere der beiden Mühlen im Talkessel unter Mariastein. Anfangs des 19. Jahrhunderts wurde neben der Getreide-Mühle eine Öle angebaut, die später zu einer Mosterei umgenutzt wurde. 1943 wurde die alte Mahlanlage durch einen Walzenstuhl ersetzt. Das Wasserrad mit einem Durchmesser von fast acht Metern, welches früher die Mühle antrieb, wurde 1953 durch eine Francisturbine ersetzt.
Ökumenische Heilig-Geist-Kirche Buttiweg 26
66 Hofstetten Oekom Kirche Flueh

Diese Kirche wurde in den Jahren 1972–1974 von der Evang.-Ref. Kirchgemeinde des solothurnischen Leimentals und der Röm.- Kath. Kirchgemeinde Hofstetten-Flüh gemeinsam gebaut. Es handelt sich dabei um die erste ökumenische Kirche der Schweiz. Sie dient beiden Konfessionen zur Feier der Gottesdienste und übrigen kirchlichen und weltlichen Anlässen. Ein besonderes Schmuckstück an diesem einzigartigen Ort ist das im Jahre 2012 eingeweihte Kunstfenster vom Basler Künstler Samuel Buri. Die Kirche ist täglich von 08.00–20.00 h und im Winter bis 18.00 h geöffnet und steht dem Besucher zur Besichtigung offen. Führungen nach Vereinbarung.
Evang.-Ref. Kirchgemeinde Solothurnisches Leimental Flüh: Tel. 061 731 38 86
Röm.-Kath. Pfarramt Hofstetten-Flüh: Tel. 061 731 10 66
Ruine Landskron
68 Hofstetten Landskron Die mittelalterliche Burg steht unmittelbar an der Grenze auf französischem Gebiet. Sie wurde 1515–1518 erweitert und um 1689 zur französischen Garnison ausgebaut. Sie wurde im Zuge der napoleonischen Kriege Anfang 1814 gesprengt. Heute ist sie Eigentum des Vereins Pro Landskron, der für die Erhaltung der Ruine sorgt. Einzelheiten sind im Landskronführer und unter
www.pro-landskron.ch und www.ruine-landskron.eu zu finden.

 

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